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5 vergessene Schätze: Perlen des WinOptimizers

Sven Krumrey

Wenn Sie sehen wollen, wie ein leibhaftiger Programmierer in eine Tischkante beißt, schlagen Sie ihm einfach Funktionen vor, die schon längst im Programm enthalten sind. Je umfangreicher ein Programm wird, desto größer ist die Gefahr, dass gute Funktionen schlicht vergessen werden oder in den Tiefen der Menüs verschwinden. Der WinOptimizer wurde früher als Schweizer Taschenmesser beworben, weil er so viele Funktionen hat. Wie bei Taschenmessern wird aber auch gerne vergessen, was alles damit möglich ist. Da es einfach schade für alle Beteiligten ist, wenn gute Funktionen (für die viele von Ihnen schon bezahlt haben!) irgendwo im Nirwana verschwinden, möchte ich heute ein paar Perlen vorstellen, die Sie vielleicht noch nicht kennen – oder schon wieder vergessen haben.

Vergessene Schätze, die Sie sich ansehen sollten
Windows – beim Löschen ein Anfänger

Dateien mit Windows sicher löschen zu wollen, ist ein aussichtsloses Unterfangen. Wieso? Weil Windows Dateien nicht wirklich löscht, sondern sie lediglich unsichtbar macht und den betroffenen Speicherplatz zur erneuten Verwendung frei gibt. Stellen Sie sich einen Raum voller Leute vor, die sich auf Zuruf melden müssen. Dann kommt der Befehl, dass die Leute still sein sollen, aber im Raum bleiben können. So „löscht“ Windows! Solange der Speicherplatz nicht anders genutzt wird, verbleiben die Daten auf der Festplatte und können durch spezielle Programme (wie den Undeleter) wiederhergestellt werden. Bei Dateien mit privatem Inhalt ist das unverantwortlich und man fragt sich, wie ernst Windows Datenschutz eigentlich nimmt. Der File Wiper nimmt sich dieses Problems an. Hier werden Ihre Daten in mehreren Durchläufen so überschrieben, dass gelöscht bleibt, was gelöscht werden soll.

Tweak – was?

Man muss kein exzentrischer Sonderling sein, um den Wunsch zu haben, dass der Computer individueller aussehen oder reagieren soll. Will man z.B. aufregendes Grafik-Geflimmer oder einen ruhigen, sachlichen Bildschirm? Dies ist eine echte Charakter-Frage! Doch Windows liefert nun mal für alle das gleiche Betriebssystem. Ein phantasiebegabter Informatiker hat sich für derartige Anpassungen den Ausdruck Tweaking („Zwicken“) ausgedacht, was einiges über den Humor vieler Programmierer aussagt und weshalb sie eher selten zu Partys eingeladen werden. Unabhängig davon hält das Tweaking im WinOptimizer viele Momente zwischen „Ach, das geht ja auch“, und „Na endlich ist das nervende Ding weg“ bereit. Ob Browser, Desktop oder Explorer, nahezu alles lässt sich personalisieren, schöner oder bequemer machen.

Gegen das Vergessen

Selbst wenn eine Funktion gut und einfach zu bedienen ist – wird sie nicht benutzt, bringt sie nichts. Und wer sitzt am Computer und denkt sich „Oh fein, ich muss mal wieder mein System bereinigen“? Nur wenige - und diese Menschen beneide ich um ihren festen Willen. So sammeln sich auch auf meinem Rechner mit der Zeit mehrere Gigabytes an Datenmüll an, die meine Solid State Disk unschön und komplett sinnlos füllen. Damit ich nicht mehr vergesse, den Datenmüll heraus zu bringen, habe ich den Taskplaner so eingestellt, dass er regelmäßig den One Click Optimizer startet. So sitze ich häufig am Computer, während sich der WinOptimizer startet und meine Festplatte aufräumt. Und ich gebe es zu, ich hätte nicht daran gedacht. Genau diese Funktion steht jedes Jahr auf der Wunschliste der Optimizer-Fans, seit vielen Jahren wartet sie darauf, entdeckt zu werden.

Dieses Schloss knackt man nicht...
Verschlüsseln wie Außerirdische

Ich wundere mich immer wieder, wenn eine erfolgreiche und durchaus teure Software genau dasselbe macht wie der WinOptimizer. Für viel Geld werden Programme verkauft, die Dateien verschlüsseln, meistens tragen sie Namen wie Hyper Secure Megatech, als würden Außerirdische mit programmieren. Gerne wird dabei vergessen, dass sich in den Modulen des WinOptimizers ein Modul versteckt, das exakt dasselbe kann. Also Vorhang auf für den File Manipulator (früher: File Encrypter )! Hier können Sie nach dem anerkannten Blowfish-Standard neugierige Zeitgenossen und dunkle Gestalten aussperren. Ohne ein Passwort, das Sie festlegen, kann niemand sehen, was in der Datei ist. Klingt einfach? Ist es auch und man braucht auch keinen Programm-Namen aus einer fernen Galaxie dafür.

Mal zeigen, wer Chef ist

Wenn man auch nur einen Hauch von Ahnung im Bereich Computer hat, bekommt man das Ehrenamt, das niemand will: Familien-Administrator. Selbst das Dasein als Avon-Beraterin in einer Lepra-Kolonie kann nicht trostloser sein. Ganz speziell Kinderrechner sind dunkle Orte, wo sich dubiose Software und Trojaner sammeln, die unbedacht angeklickt wurden, weil sie bunt und interessant aussahen. Das andere Extrem ist der Schwieger-Papi, den irgendein Detail stört, der Google anschmeißt und sich dann munter in der Registry seinem Verderben entgegen löscht. Um dies zu verhindern, gibt es das User Rights-Management beim WinOptimizer. Hier können Sie genau festlegen, was jeder Computernutzer sehen oder anklicken kann. Neben der stolzgeschwellten Brust, endlich richtiger Administrator zu sein (bringt Spaß!), spart dies auch viel Frust und Arbeit. Was nicht verstellt oder ausgeführt werden kann, macht keinen Ärger. So einfach ist das.

Dies sind nur 5 Funktionen von vielen, die bei den meisten Anwendern ein Schattendasein führen. Sie merken, es lohnt sich wirklich, einen Blick in die Module zu werfen und sich deren Funktionen anzusehen, es gibt viel zu entdecken! Und sei es nur, damit unsere Programmierer nicht mehr ganz so traurig gucken.

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