Es ist immer ein ungutes Gefühl, wenn der Rechner hakt oder träge reagiert. Meistens wirbelt Windows im Hintergrund, ein Update wird vorbereitet oder die Antiviren-Software scannt zur Sicherheit irgendwas. Dauert es etwas länger und der Lüfter dreht hoch, wird man ein wenig misstrauisch und schaut in den Task Manager. Und sieht man dann, dass der Browser die ganze verfügbare Rechenleistung verschlingt, ist möglicherweise etwas im Argen: Vielleicht verdient Ihr Rechner gerade Geld für einen Unbekannten.
Vor bald einem Jahr schrieb ich schon darüber, dass Chrome in Zukunft bestimmte Werbe-Anzeigen blocken will, natürlich rein zum Wohle des Nutzers. Seit kurzem ist dieser Ad-Block aktiv und das Echo ist so zwiespältig, wie es zu erwarten war. Denn was Google mit salbungsvollen Worten ankündigte, kann auch als Angriff auf die Konkurrenz auf dem Werbemarkt verstanden werden. So sinnvoll es ist, die nervigsten Werbe-Methoden aus dem Internet zu vertreiben, es bleibt eine Befürchtung: Dass sich hier gerade der Bock zum Gärtner macht. Welche Nervensägen Ihnen erspart bleiben und was Google plant, lesen Sie hier.
Sicherheitslücken sind heiß begehrt. Und sind sie noch komplett unbekannt, gibt es kaum ein Mittel gegen diese Angriffe. Mit Zero Day Exploit (Ausnutzen eines Schwachpunkts am Tag Null) bezeichnet man einen Angriff, der auf eine bislang unbekannte Schwachstelle abzielt. Dabei hat der Hersteller genau 0 Tage Zeit, Abwehrmaßnahmen zu ergreifen oder Patches zum Schließen der Lücke zu erstellen. Es handelt sich also um Angriffspunkte, Fehler im System, mit dem man Schadsoftware einschleusen, Daten auslesen oder Rechner lahmlegen kann. Und genau dafür gibt es einen weltweiten Markt!
Google ist sauer. Und wenn Google so richtig böse ist, wird gerne Chrome, der Marktführer im Bereich Browser, in die Schlacht geschickt. Dieses Mal geht es um Zertifikate, Grundstein des Internets und der Datensicherheit. Mit den neuen Chrome-Versionen 66 (kommt im April) und 70 (Oktober) will Google das Netz sicherer machen – und vielleicht auch alte Rechnungen begleichen. Weshalb bald viele Seiten offiziell „nicht sicher“ sein werden, sie in der Google-Suche von den Top-Plätzen verschwinden und warum man sich mit Google nicht anlegen sollte, lesen Sie hier!
Stimmen haben etwas Magisches. Wir wachsen mit den Stimmen unserer Eltern auf, erkennen unsere Mitmenschen daran und lauschen gerne Schauspielern oder Sprechern mit charakteristischen Stimmen. Was bisher gänzlich unnatürlich klang, waren Computerstimmen. Egal, ob Assistenten wie Cortana oder Navigationsgeräte, alles klang etwas fremd, ungelenk und – künstlich. Mit der Software Lyrebird soll sich das ändern. Was vorher unverwechselbar war, Ihre Stimme, soll in Zukunft perfekt imitiert werden.