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TECH

Russisch Roulette beim Windows-Update

Sven Krumrey

Nutzt man ein Betriebssystem schon Jahrzehnte, so ist es wie bei einer Ehe: Es gibt bessere und schlechtere Zeiten und irgendwie arrangiert man sich. Vielleicht ist die große Liebe vorbei, aber man ist einander vertraut und kennt die Macken des anderen. Wenn allerdings Updates mit der Brechstange forciert, Fehler ignoriert werden und der Kundenservice nicht existent ist, wird die Beziehung frostig. Das Miteinander wird kühler und man trifft bestimmte Vorsichtsmaßnahmen. Oder anders ausgedrückt: Es reicht langsam, Microsoft!

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LIFE

Was man seit Kindesbeinen kennt, beherrscht man auch. Oder doch nicht?

Sven Krumrey

Es gibt viele Klischees, die keiner näheren Betrachtung standhalten. Eines davon ist, dass junge Menschen, die mit Technik aufgewachsen sind, sich damit automatisch gut auskennen. Ältere Menschen brechen sich hingegen die Finger, wenn sie einen Grafikkartentreiber installieren müssen. Aber stimmt das auch? Das kann man auch ganz anders sehen! Als ich kürzlich noch eine Studie von Microsoft las, dass vor allem die U-40-Generation auf betrügerische Anrufe und E-Mails hereinfällt, hat mich das nicht mehr verwundert. Aber wie kann man mit Technik aufwachsen und sie nicht beherrschen?

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LIFE

Klassisch kaufen oder modern leihen?

Sven Krumrey
Als ich kürzlich einem Freund mit seinem PC half, sah ich zuerst Office 365 installiert, dann die Netflix App auf seinem Rechner, das aktuelle Photoshop, dazu erzählte er noch von seinem Leasing-Auto. Als ich mich umsah, sah ich weder einen DVD-Player, noch Bücher, obwohl er eigentlich totaler Medien-Enthusiast ist. Darauf angesprochen, meinte er sinngemäß, Besitzen sei eigentlich veraltet, Nutzen sei viel wichtiger und was er brauche, würde er halt streamen, mieten oder abonnieren. Spätestens beim nächsten Umzug würde man den Vorteil bemerken. Ist das klassische Kaufen und Besitzen wirklich Vergangenheit? Weiterlesen
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BUSINESS

Der Spionage-Krimi auf dem Mainboard: Wahrheit, Ente oder Verschwörung?

Sven Krumrey
Kürzlich erschütterte eine Meldung die IT-Welt in ihren Grundfesten: Das Wirtschaftsmagazin Bloomberg Businessweek berichtete über winzige Spionagechips in Reiskorngröße auf Mainboards des führenden Herstellers Supermicro. Sollte sich dies bewahrheiten, wären viele Rechenzentren nicht mehr sicher – theoretisch könnten Angreifer Daten abzweigen oder die Rechner lahmlegen. Betroffen seien vorwiegend US-Cloudanbieter mit ihren riesigen Datenbeständen. Und während noch wilde Diskussionen toben, kommt eine politische Komponente hinzu. Wer täuscht hier wen? Weiterlesen
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BUSINESS

Hinfort mit dem Gewissen: Projekt Dragonfly

Sven Krumrey
2010 war ein besonderes Jahr: Google verzichtete freiwillig auf Geld. Nachdem die Zensurbehörden in China immer weiter die Daumenschrauben angedreht hatten, zog der amerikanische Konzern die Konsequenzen. Man überließ den chinesischen Markt den Mitbewerbern, auch Google-Angebote wie Gmail, Google Drive oder der Playstore waren im Reich der Mitte fortan unerwünscht. Das brachte Google viel Respekt ein, das Unternehmen konnte seinen damaligen Slogan „Don´t be evil“ (Sei nicht böse) präsentieren und die Informationsfreiheit loben. Acht Jahre später ist nicht nur der Werbespruch Vergangenheit, auch die Skrupel haben sich verdünnisiert. Vorhang auf für Dragonfly! Weiterlesen
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